Schreibwerkstatt – ja oder nein?

bunte Stifte in einem Becher, wie ein Blumenstrauß

Viele Menschen kommen allein nicht richtig ins Schreiben. Gleichzeitig sind sie unsicher, was genau eine Schreibwerkstatt ist, was sie dort erwartet und ob sie sich für sie lohnt.

Hier kannst du lesen, was genau eine Schreibwerkstatt ist und welche Arten dir begegnen können. Du erfährst, welche Vor- und Nachteile die ein oder andere Form hat. Am Ende des Artikels kannst du gut einschätzen, was für dich passen könnte.

Schreibwerkstätten – das Wichtigste in Kürze


Schreibwerkstätten können helfen, sich ans Schreiben heranzutrauen, am Schreiben dranzubleiben oder sich gezielt im Schreiben fortzubilden.

Sie werden meist angeleitet und unter anderem von Volkshochschulen, Schreibtrainer*innen, Autor*innen und Schreibcoaches angeboten.

Schreibwerkstätten können analog oder digital sein. Manchmal gibt es auch Mischformen.

In Schreibwerkstätten kann man sich ausprobieren, Techniken des Kreativen Schreibens lernen und auch Gleichgesinnte treffen.

Schreibkurse sind sehr unterschiedlich konzipiert. Es ist wichtig, die Ausschreibungen genau anzusehen, damit das Angebot optimal auf die eigenen Bedürfnisse passt.

Was ist eine Schreibwerkstatt?

Eine Schreibwerkstatt ist ein Raum, in dem Texte entstehen. Du betrittst die Werkstatt gezielt, um etwas zu erschaffen. Ähnlich wie ein Schreiner, Instrumentenbauer oder ein Metallbauer, investierst du Zeit, Technik, Material und arbeitest dich voran. Am Ende hast du Ergebnisse, die du sehen und nach Hause tragen kannst.

In einer Schreibwerkstatt sind dein Material Worte, Sätze, Satzzeichen. Manchmal kommen auch besondere Stifte, Schere, Kleber und anderes kreatives Material hinzu. Und damit das Ganze Schwung und eine Richtung bekommt, kannst du (Schreib-)Techniken einsetzen.

Schreibwerkstatt-Angebote sind normalerweise für Gruppen konzipiert und werden angeleitet. Du erstellst anhand von Impulsen eigene Texte und hast Gelegenheit, neue Schreib- und Kreativitätstechniken zu erlernen. Außerdem kannst du Gleichgesinnte treffen und dich austauschen.

Eine Schreibwerkstatt kann klein oder groß sein, analog oder digital, kürzer oder länger, mit Überthema oder ohne. Für alle aber gilt: Wenn du dich drauf einlässt und einfach losschreibst und die Anregungen ausprobierst, merkst du oft nicht, wie die Zeit vergeht. Dann bist du im Flow.


Was ist eine Schreibwerkstatt nicht?

  • Eine Schreibwerkstatt ist kein Vortrag und auch keine Veranstaltung, in der stundenlang Powerpoint-Präsentationen gezeigt werden.
  • Es gibt keinen Frontalunterricht.
  • Texte werden nicht korrigiert.
  • Rechtschreibung spielt keine Rolle.
  • Schreibwerkstätten sind kein Wettbewerb (anders als Poetry Slams).
  • Es wird nicht bewertet, wo die Teilnehmer*innen stehen, was sie können, ob sie „gut genug“ schreiben.
  • Es gibt keine Noten oder Zeugnisse, auch keine Zertifikate.

Welche Formen der Schreibwerkstatt gibt es?

Je nach Anbieter*in kannst du etwas komplett anderes unter der Überschrift „Schreibwerkstatt“ erleben. Damit es übersichtlich bleibt, begrenze ich die Möglichkeiten auf die Hauptformate, die sich für mich bewährt haben und zeige dir, womit du dort jeweils zu rechnen hast. Für alle meine Schreibkurse gilt: Wir schreiben mit der Hand.

Die analoge Schreibwerkstatt

In einer analogen Schreibwerkstatt treffen sich die Teilnehmer*innen real, in Präsenz. Das heißt, du musst dich physisch auf den Weg machen, um daran teilnehmen zu können. Es gibt einen festgelegten Ort und eine fixe Zeit, zu der man sich trifft und gemeinsam schreibt.

Idealerweise ist bei einer solchen Schreibwerkstatt bereits der Ort inspirierend. Je einladender er ist, desto besser gelingt es allen, anzukommen und auch ins Schreiben zu finden. Außerdem kann der Ort auch als erster Schreibimpuls dienen. Ich mag diesen Aspekt sehr und suche deshalb immer nach besonderen Orten für meine Kurse.

Vorteile einer analogen Werkstatt

Du nimmst dir bewusst Zeit zum Schreiben und machst dich dafür auf den Weg. Du wirst Menschen treffen, die auch schreiben möchten. Du darfst dich inspirieren lassen, musst dir nicht selbst etwas ausdenken, womit du ins Schreiben kommst. Du lässt deinen Alltag für die Dauer der Schreibwerkstatt hinter dir. Du hast vielleicht schon Eindrücke unterwegs, die ins Schreiben einfließen können. Durch die körperliche Bewegung kommt auch dein Geist schon in Bewegung.

Nachteile einer analogen Werkstatt

Du musst dich aufraffen und das Haus verlassen. Auf die reine Schreibzeit kommt die Zeit für den Weg zur Schreibwerkstatt. Vielleicht findet dein Wunsch-Kurs nur an einem Ort statt, der weit entfernt oder für dich nicht erreichbar ist. Du verlässt deine Komfortzone. Du weißt nicht, welche Menschen im Kurs sein werden – außer du bist Stammgast oder meldest dich gemeinsam mit eine* Freund*in an.


Digitale Schreibwerkstätten

Eine digitale Schreibwerkstatt findet entweder durch Zusendung von E-Mails statt, die Schreibaufträge beeinhalten, oder durch ein Treffen per Videokonferenz zu einem bestimmten Termin und für eine vorher festgelegte Zeit.

Fall 1: Du erhältst Impulse per E-Mail

Zu einem bestimmten Termin werden dir Schreibanregungen zugesandt. Das bedeutet, dass du dir die Zeit frei einteilen kannst und selbst entscheidest, wann und wie du dich den Impulsen widmest. Je nach Format der Schreibwerkstatt darfst du deine Texte an die Kursleiterin oder an eine*n Kolleg*in aus der Schreibgruppe senden und erhältst Feedback.

Fall 2: Videokonferenz

Du wählst dich zu einer fix vereinbarten Zeit online in die Schreibwerkstatt ein und nimmst per Videokonferenz teil (einen Beitrittlink erhältst du vorab per Mail). Alle Impulse zum Schreiben werden direkt am eigenen Platz umgesetzt – zeitgleich schreiben auch die anderen Teilnehmer*innen zuhause und verwandeln den Impuls zu einem eigenen persönlichen Text. Die Texte werden im Anschluss an die Schreibzeit noch während der Videokonferenz vorgelesen.

Vorteile einer digitalen Schreibwerkstatt

Du bist zum Schreiben an einem vertrauten Ort. Du sparst dir Wege und Zeit. Wenn du lieber tippst statt mit der Hand schreibst, geht das in einer digitalen Schreibwerkstatt (ich empfehle aber dennoch das Schreiben mit der Hand).

Nachteile einer digitalen Schreibwerkstatt

Du bist darauf angewiesen, dass deine Technik funktioniert, du gutes Bild und vor allem guten Ton hast. Du triffst andere Teilnehmer*innen nur digital, in der berüchtigten Zoom-Kachel. Du verbringst weitere Zeit vor einem Bildschirm. Dir entgeht die ganz spezielle Energie, die sich ergibt, wenn Menschen gemeinsam in einem Raum schreiben. Die Gefahr, dass du den Schreibimpuls vertagst oder gar nicht umsetzt, ist bei der E-Mail-Variante groß.


Welche Schwerpunkte können Schreibwerkstätten haben?

Fokus auf eine Textart oder ein Genre

Manche Schreibwerkstätten sind sehr spezifisch und geben sich selbst einen engeren Rahmen. Sie richten sich zum Beispiel an Menschen, die eine bestimmte Textart erlernen oder sich darin verbessern möchten.

Beispiele: Wenn du Gedichte liebst und selbst schreiben möchtest, gehst du am besten in eine Gedichtwerkstatt. Wenn du Kurzgeschichten schreiben möchtest, bist du in der Lyrikwerkstatt falsch. Dann ist ein Kurs für Kurzgeschichten richtig. Für einen Roman oder ein Sachbuch brauchst du andere Techniken und Werkzeuge als für einen Poetry Slam, ein Theaterstück, ein Drehbuch, einen Essay, eine Masterarbeit oder einen journalistischen Artikel.

Eine Spezialschreibwerkstatt passt zu dir, wenn du

  • genau eine bestimmte Sache schreiben willst
  • du die spezifischen Techniken und Kniffe, erlernen willst, um dem Text die Form und den Charakter zu verleihen, die für das jeweilige Genre nötig sind.

Fokus auf Kreativem Schreiben oder Themen

Bei vielen Schreibwerkstätten steht das Kreative Schreiben selbst oder ein bestimmtes Thema im Fokus. Das kann ein einzelnes Wort sein, z. B. Herbst, Rituale, Anfang, oder ein Satz, z. B. Her mit dem schönen Leben! oder das Schreiben an einem bestimmten Ort, z. B. Kreatives Schreiben in der Alten Mühle. Das angesetzte Thema ist dann sowohl Ausgangspunkt als auch der inhaltliche Rahmen für das gemeinsame Schreiben.

Die Annäherung ans Thema erfolgt durch unterschiedliche Schreibimpulse. Bei einer thematischen Schreibwerkstatt gebe ich normalerweise die Möglichkeit, verschiedene Textarten auszuprobieren und zu erleben, wie sich ein Thema als Gedicht oder als kleine Geschichte oder als Dialog gestalten lässt.

Eine solche Schreibwerkstatt passt zu dir, wenn du

  • das Kreatives Schreiben mal ausprobieren möchtest
  • gerne am Schreiben dran bleiben willst, es zuhause aber nicht richtig schaffst
  • dich tiefer mit dem Thema beschäftigen willst
  • spielerisch verschiedene Schreibtechniken ausprobieren möchtest
  • wenn du Inspiration suchst
  • wenn du dich über Literaturempfehlungen zum Thema freust
  • wenn du gern mit anderen zusammen schreibst und dich ihre Ansichten und Erfahrungen zum Schreibthema interessieren

Du weißt gar nicht so genau, was Kreatives Schreiben ist?

Dazu habe ich den separaten Blogartikel Was ist Kreatives Schreiben? geschrieben.


Wie lange dauert eine Schreibwerkstatt?

Je nach Zielsetzung und Konzept können Schreibwerkstätten wenige Stunden dauern oder auch Tage, Wochen, Monate und Jahre. Das hängt vom Konzept der Schreibwerkstatt ab und von der Person, die sie anbietet. Ich mag folgende Formate am liebsten.

Kompaktseminare

Ich biete häufig Kompaktseminare an, die einen Vormittag oder Nachmittag dauern und auch immer ein Experiment sind. In einem solchen Format können einzelne Themen schreibend erforscht werden. Im 4-Stunden- Zeitfenster entstehen auch bereits Textminiaturen, die Teilnehmer*innen als Ergebnis nach Hause tragen können. Manche sind fertig, andere vielleicht ein Entwurf, an dem dann allein weiter gearbeitet werden kann. Und wenn sich herausgestellt hat, dass du Freude am Schreiben hattest, kannst du zu einem passenden Termin für ein neues Thema mit neuen Menschen wieder zum Schreiben zusammenkommen. Ein Termin mit Inspirationen, in wechselnden Gruppen und ohne lange Verpflichtungen.

Terminreihe

Schreibwerkstätten können auch in kleinen Blöcken über einen absehbaren Zeitraum geplant sein. Wie bei einem Sprach- oder Yogakurs gibt es dann vielleicht 10 Termine, die zu einem Block gehören. Wer mag, kann die Zeit zwischen den gemeinsamen Schreibeinheiten nutzen, um erlernte Techniken zu vertiefen. Oder aber nur die Präsenztermine nutzen, um regelmäßig zu schreiben und sich immer neu inspirieren lassen. Die Teilnehmer*innen bleiben in so einer Gruppe für den ganzen Zeitraum die gleichen. Das kann zu einer großen Vertrautheit führen, doch es ist organisatorisch ein wenig aufwändiger.

Schreibreisen

Schreibreisen sind häufig eine Kombination aus Schreiben und Urlaub. Zeitaufwand und Kosten sind höher, da meist Reise- und Übernachtungskosten hinzukommen. Dafür bietet eine Schreibwerkstatt in diesem Format die Möglichkeit, sich tiefer aufs Schreiben einzulassen und eigene Schreibphasen kennenzulernen. Oft ist der Abstand zum eigenen Alltag auch ein Kreativitätsbooster, denn du musst nicht immer wieder neu Kraft aufwenden, um ein freies Zeitfenster fürs Schreiben zu schaffen. Eine Schreibreise ist daher mehr eine Auszeit, in der der Fokus auf dem kreativen Schreiben liegt, zu vergleichen etwa mit einem Malkurs in der Toskana.

Projektarbeit

Schreibwerkstätten können auch für die Dauer eines umfangreicheren Schreibprojekts gebildet werden. Entweder trifft man sich zum Co-Working, bei dem Einzelpersonen an individuellen Projekten arbeiten und sich gegenseitig bei der Stange halten – ohne Leitung und Impulse. Oder eine Gruppe von Schreibenden arbeitet gemeinsam an einer Publikation, einer Sammlung von Fachbeiträgen, Kurzgeschichten, Gedichten, etc. Die Schreibwerkstatt endet dann, wenn das Projekt abgeschlossen ist.


Was musst du bereits können, um mitzuschreiben?

Normalerweise steht im der Ausschreibung eines Angebots, ob Vorerfahrungen nötig sind. Meine Schreibwerkstätten sind offen für alle, die gern schreiben oder Lust haben, das Schreiben einmal auszuprobieren. Und Neugier ist wichtig. Mehr musst du nicht können.

Meiner Erfahrung nach kann jeder schreiben, doch viele Menschen haben Angst, ES falsch zu machen. Manchmal sind schlechte Erinnerungen an die Schulzeit der Grund, oft gibt es andere Hürden, z. B. einen strengen Inneren Kritiker. Schreiben ist aber ein ganz natürliches Bedürfnis und ein Weg sich selbst auszudrücken, sich selbst zu erfahren und zu wachsen. Wenn du also das Alphabet kennst und einen Stift halten kannst, bist du für viele Schreibwerkstätten bestens qualifiziert.

Gut zu wissen: Du brauchst keine eigenen Texte mitbringen! Wir arbeiten nicht an vorhandenen Projekten, sondern erstellen unsere Texte während der Schreibwerkstatt. Textverbesserung können wir auch an neuen Texten üben. Oder in einer Spezial-Schreibwerkstatt zu diesem Thema. 😎

Du hast keine Schreiberfahrung oder kämpfst mit Schreibblockaden?


Welche Menschen werden dir begegnen?

Schreibwerkstätten sind erfahrungsgemäß große Überraschungspakete. Wer genau kommt, erfährst du meist erst vor Ort. Das aber macht einen großen Reiz aus. Du hast die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu treffen. Und du kommst mit Personen und Welten in Berührung, die dich aus deinem eigenen Trott holen – im positiven Sinne. Das Schreiben verbindet.

In den meisten meiner Schreibwerkstätten sind sowohl alte Hasen als auch Neugierige, die das Schreiben einmal ausprobieren wollen. Manche schreiben regelmäßig zuhause, andere nur Einkaufszettel. Aber das macht vor Ort keinen Unterschied. Für alle Teilnehmer*innen sind die Impulse gleich neu. Dass jemand oft oder schon lange schreibt, heißt nicht, dass er oder sie grundsätzlich „bessere“ Texte schreibt oder am Tag X gerade in Höchstform ist. Alle schreiben jeden Tag anders. Auch ich.

Achtung

Manche Schreibwerkstätten sind für spezielle Zielgruppen konzipiert, z. B. nur Frauen, nur Männer, generationenübergreifend, für bestimmte soziale oder religiöse Gruppen oder Menschen mit ähnlichen Erfahrungen (Arbeitslosigkeit, Mobbing, Krankheit, Trauer, Verlust…). Daher solltest du die Angebote, die dir begegnen, genau lesen.


Werden Texte vorgelesen?

Ja. In all meinen Schreibwerkstätten werden die entstandenen Texte vorgelesen. Das findet direkt nach jeder Schreibrunde statt, Schreibeinheiten und Leserunden wechseln sich ab.

Vielleicht denkst du jetzt: „Hilfe, das will ich auf keinen Fall!“ Das ist am Anfang normal. Ich bin aber sicher, dass du diese Meinung bald änderst – auch wenn du das zunächst nicht glaubst. Das Vorlesen ist oft der wichtigste und beste Teil bei einer Schreibwerkstatt! Und es macht Spaß. Du wirst fasziniert und überrascht sein, wie unterschiedlich die Texte ausfallen, obwohl alle Teilnehmer*innen mit dem gleichen Schreibimpuls starten. Das inspiriert und weitet den eigenen Horizont. Und du merkst, wie deine Text ankommen. Du wirst mutiger und experimentierfreudiger. Denn wir arbeiten in einem wohlwollenden, geschützten und kollegialen Umfeld.


Du hast Angst dich zu blamieren?

Menschen, die zum Schreiben zusammenkommen, ticken häufig ähnlich. Sie wissen, wie zwiespältig es sich anfühlen kann, sich zu öffnen und selbst geschriebene Texte zu zeigen. Entsprechend achtsam gehen wir miteinander um.

Wir schreiben, um uns auszuprobieren, uns auszudrücken, unsere Fertigkeiten zu erweitern, uns persönlich weiterzuentwickeln und – das allerwichtigste – um Freude zu haben. Dieser Geist trägt die Schreibwerkstatt. Du wirst es bereits bei der ersten Schreibübung merken.

Du kannst in meinen Schreibwerkstätten nichts falsch machen und du kannst dich nicht blamieren. Schreibwerkstätten sind Experimentierstuben. Manche Experimente gelingen besser, manche nicht so gut. Das ist das Konzept der Schreibwerkstatt. In der Schreibwerkstatt geht es nicht um Leistung, Genie oder Richtig/Falsch. Fast alle Texte sind Entwürfe und Momentaufnahmen.


Das kannst du aus einer Schreibwerkstatt mitnehmen

Eine Schreibwerkstatt ist wie ein Ausflug oder ein Picknick. Wenn du in den Alltag zurückkehrst, bist du voll neuer Energie, guter Stimmung und meist auch etwas nachdenklich. Du hast selbst geschriebene Texte im Gepäck und den ein oder anderen Appetithappen fürs Weiterschreiben. Vielleicht hast du eine kleinen Geschichte begonnen, dein erstes Gedicht geschrieben.

Du hast außerdem Schreibtechniken kennengelernt, die du zur Themenfindung und für eigenes Schreiben zuhause anwenden kannst. Du hast erlebt, wie viel du in kurzen Einheiten aufs Papier bekommst und wie andere Teilnehmer*innen ans Schreiben herangehen. Du gehst mit Inspiration, mehr Selbstvertrauen und Schreiberfahrung nach Hause.


Fazit

Schreibwerkstätten sind so bunt wie die Leute, die sie anbieten. Wenn du über die Teilnahme an einer Schreibwerkstatt nachdenkst, ist es wichtig, genau zu lesen, was in der Ausschreibung steht. Wer ist die Zielgruppe? Liegt der Fokus auf einem Thema, einer Textart oder geht es um Schreibtechniken für ein bestimmtes Genre? Möchtest du lieber real, also analog, oder ortsunabhängig digital an einer Schreibwerkstatt teilnehmen? Schließlich: Ist dir die Kursleitung sympathisch? Auch das kann bei der Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Angebot helfen.

Ich empfehle für den Start eher ein analoges Format mit echten Menschen. Das gibt oft einen Extraschwung Energie und verhilft dir zu Bewegung und einer Bildschirmpause.

Das hat dir gefallen?

Schau gern, welche Schreibwerkstätten ich aktuell anbiete.

Vielleicht ist ja ein passender Kurs dabei.

Categories:


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hier schreibt Esther

Porträt der Autorin Esther Niederhammer

Als Freie Journalistin schreibe ich Fachartikel, Reportagen und Porträts für deutschsprachige Print- und Online-Medien. Meine Erfahrung aus über 20 Jahren Schreibpraxis gebe ich in Schreibwerkstätten und Schreibcoachings weiter.

Letzte beiträge

So kannst du mich unterstützen

NEUESTE KOMMENTARE